Referenztabelle für Pool-Wasserverdunstung
Geschätzter täglicher Wasserverlust (Zoll pro Tag) bei typischer Windgeschwindigkeit (5 mph / 8 km/h).
| Wassertemp. \ Taupunkt | 40°F (4.4°C) | 50°F (10.0°C) | 60°F (15.6°C) | 70°F (21.1°C) | 80°F (26.7°C) |
|---|---|---|---|---|---|
| 65°F (18.3°C) | 0.15 in | 0.09 in | 0.02 in | 0.00 in | 0.00 in |
| 70°F (21.1°C) | 0.20 in | 0.14 in | 0.07 in | 0.00 in | 0.00 in |
| 75°F (23.9°C) | 0.26 in | 0.20 in | 0.13 in | 0.05 in | 0.00 in |
| 80°F (26.7°C) | 0.33 in | 0.27 in | 0.20 in | 0.12 in | 0.00 in |
| 85°F (29.4°C) | 0.42 in | 0.36 in | 0.29 in | 0.21 in | 0.08 in |
| 90°F (32.2°C) | 0.52 in | 0.46 in | 0.39 in | 0.31 in | 0.19 in |
So wird die Pool-Verdunstung berechnet
Die Verdunstung eines Schwimmbeckens folgt der dynamischen Thermophysik des Dalton'schen Gesetzes. Wasser verdunstet, sobald der Dampfdruck an der Pooloberfläche den Dampfdruck der umgebenden Luft übersteigt. Dieser einfache 4-Schritte-Rahmen zeigt, wie Sie den täglichen Pool-Wasserverlust präzise messen und berechnen.
- Basiseinheit und Messgrößen festlegen
Entscheiden Sie, ob Sie den Wassertiefenverlust in Zoll oder Zentimetern messen möchten, damit alle Umweltvariablen konsistent erfasst werden.
- Umwelt- und Wasserkennwerte erfassen
Erfassen Sie Daten zu Pool-Wassertemperatur, Taupunkttemperatur der Luft, Windgeschwindigkeit und atmosphärischem Luftdruck. Diese Faktoren bestimmen das Dampfdruckdefizit.
- Windschutz und Wasserbewegung berücksichtigen
Bewerten Sie die Lage Ihres Pools. Wählen Sie den Schutzgrad (Geschützt, Typisch oder Minimal) und die Aktivität der Wasserbewegung (Ruhig, Normal oder Stark), um den Stoffübergangs-Koeffizienten der Windfunktion anzupassen.
- Formel anwenden und Tagesverlust auswerten
Wenden Sie die Stoffübergangsgleichung des Dalton'schen Gesetzes an. Berechnen Sie die Differenz zwischen Sättigungsdampfdruck an der Wasseroberfläche und tatsächlichem Luft-Dampfdruck und multiplizieren Sie mit Ihrem Windfaktor, um den definitiven Pool-Wasserverlust in Tiefe pro Tag zu erhalten.
Häufige Fragen zur Pool-Verdunstung
Ein Verlust von rund einem Zoll (2,5 cm) Wasser pro Tag ist für natürliche Verdunstung allein sehr ungewöhnlich. Zwar können starke Sonne, niedrige Luftfeuchtigkeit und hohe Windgeschwindigkeit die Verdunstung beschleunigen, doch ein Verlust dieser Größenordnung weist stark auf ein strukturelles Leck oder ein Leck im Leitungssystem hin. Wir empfehlen dringend, sofort einen Eimertest durchzuführen, um die wahre Ursache zu diagnostizieren.
Im Durchschnitt verliert ein normaler Pool durch Verdunstung etwa 3 bis 6 mm (1/8 bis 1/4 Zoll) Wasser pro 24 Stunden. Unter extremen Mikroklimabedingungen – etwa in sehr trockener, heißer Luft oder bei konstantem starkem Wind – kann die Tagesverdunstung auf bis zu 12 mm (1/2 Zoll) ansteigen, geht aber selten natürlich darüber hinaus.
Es werden rund 970 BTU (British Thermal Units) an Wärmeenergie benötigt, um 1 lb (etwa 450 g) Wasser zu verdunsten, das sich bereits am Siedepunkt (100 °C / 212 °F) bei normalem Atmosphärendruck befindet. Startet das Wasser bei Raumtemperatur, ist zusätzliche Energie nötig, um die Temperatur zuerst anzuheben, bevor der Phasenübergang (Verdampfungswärme) einsetzt.
Ja, durchaus. Die Verdunstung im Winter wird stark vom Temperaturunterschied zwischen warmem Poolwasser und kalter Luft angetrieben. Wenn Sie Ihren Pool im Winter beheizen oder trockene, eiskalte Winde über die Oberfläche streichen, wächst das Dampfdruckdefizit dramatisch und ein Verlust von einem halben Zoll (etwa 12 mm) in zwei Tagen – also rund 6 mm pro Tag – ist ohne Weiteres möglich.
Die Verdunstungsdauer von 8 oz (etwa 240 ml) Wasser hängt vollständig von Oberfläche, Temperatur und Luftstrom ab. In einem normalen Trinkglas in einem typischen Innenraum kann das mehrere Tage bis weit über eine Woche dauern. Wird die gleiche Menge flach über einen breiten Betonboden verteilt und ein Ventilator blasen lassen, verdunstet sie in weniger als einer Stunde vollständig.
Die effektivste Methode ist der „Eimertest“. Füllen Sie einen 5-Gallonen-Eimer (rund 19 Liter) aus Kunststoff mit Poolwasser und stellen Sie ihn auf eine Stufe der Pooltreppe, sodass der Wasserstand im Eimer exakt dem Wasserstand des Pools entspricht. Markieren Sie beide Stände. Vergleichen Sie die Markierungen nach 24 bis 48 Stunden. Ist der Poolwasserstand deutlich tiefer gesunken als das Wasser im Eimer, haben Sie ein Leck. Sind die Markierungen gleichmäßig gefallen, handelt es sich um reine Verdunstung.
Am schnellsten lässt sich die Verdunstung beschleunigen, indem Sie drei Kennwerte gleichzeitig maximieren: maximale Wärmeenergie (Wasser zum Sieden bringen), maximale freie Oberfläche (Wasser in eine flache, breite Schicht verteilen) und kontinuierliche Zufuhr trockener Luft über die Oberfläche, um die gesättigte Grenzschicht aktiv abzutransportieren.